Schmuck und Design-Objekte aus mattiertem Silber

Schmuck  von lepompier ist inspiriert von der kargen Ästhetik mediteraner Landschaften, von dem asketischen Purismus der frühen christlichen Klöster, von der bildenden Kunst (insbesondere E. Chillida) und nicht zuletzt aber auch von der reduzierten Formensprache zeitgenössischen Produktdesigns … in diesem Sinn sind diese Schmuckobjekte Parallelentwurf zum populären Schmuck-Mythos von Luxus und materiellem Reichtum.
Schmuck wird hier zum Gegenstand einer spannungsvollen  Inszenierung plastischer, grafischer, haptischer und ergonomischer Sachverhalte.  

Charakteristisch für diese Schmuckobjekte ist mattiertes oder weissgebeiztes Silber, das Form und Linie in idealer Weise transportiert, weil ablenkende Lichteffekte weitgehend fehlen und die etwas spröde Wirkung der floralen Objektapplikationen. Einen Gegenpol zu den floralen Elementen bildet minimalistisch-kühles Design, für das z.B. der Schwalbenschwanzring (2008) oder der Sattelring (2001) stehen.

lepompier-schmuckdesign Unikate und Kleinserien
Sattelring, Silber 925

Das Material Silber ist in Wirkung und Aussage sehr wandlungsfähig. Der Schmuckdesigner Klaus Grosse setzt in seinen Schmuck-Objekten überwiegend  diejenigen  Aspekte von Silber in Szene, die mit den Attributen unaufdringlich, distinguiert, schlicht, alltagsnah beschrieben werden können. D.h. die Oberfläche von Silber ist häufig mattgebeizt, mattgeätzt oder mit dem Vlies mattiert. Dies ist eine persönliche Preferenz und passt i.d.R. gut zu dem angewandten Formenvokabular. Schmuck will hier ganz subjektiv den Ausdruck von selbstbewusster Individualität und materiellem Understatement befördern.

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  • Schwalbenschwanz-Ring von lepompier-schmuckdesign
  • Fischanhänger von lepompier-schmuckdesign
  • Lochrasterring von lepompier-schmuckdesign
  • Fischschaukel von lepompier-schmuckdesign