Archiv der Kategorie: Blog

Die Creole-Shape Ohrstecker sind online

Stille Vorbilder für diese flächigen Creolen-Geschichten sind vermutlich doch die Werkzeugklingen und Ziehklingen in den Schränken der Wagnerwerkstatt meines Opas, die mich als Kind sehr beeindruckt haben. Die Creole an sich ist für mich der Urtyp des Ohrrings, den schon die Kelten bei ersten Metallgussversuchen umzusetzen versuchten. Die Form ist klassisch und in Abwandlungen bis heute aktuell geblieben …

Test: Bluecast-Primer L-350 für X5-Resin

Der Druck mit dem Primer hat, was die Haftung angeht, gut funktioniert. Man muss schon relativ Kraft aufwenden, um die Modelle von der Druckplattform zu lösen. Ist jetzt allerdings mit 138,99 + 50,90 EUR ein stolzer Preis für einen halben Liter Wachs-Resin + 30 ml Primer. Was sind da für Zutaten drin, dass der so teuer sein muss ? – frage ich mich. Mal die Augen offen halten und sehen, wo Alternativen liegen …

Ich bin dann tatsächlich auf Verdacht fündig geworden, und zwar im Zubehör für Gel-Nägel, die ja auch mit UV-Licht ausgehärtet werden. Auch da werden UV-härtbare Primer angeboten, in diesem Fall zum Preis von 8,99 EUR. Das hat jetzt 2x bestens funktioniert. Ich werde es weiter verfolgen und die Ergebnisse im Blog mitteilen.

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Next Project …

Das nächste Druck-Projekt mit dem Blue Cast Resin X5, die Creole, hat leider mal wieder nicht funktioniert. Der etwa auf 3 mm Höhe gewachsene Ring der Basis hat sich von der Druckplattform gelöst und lag unschuldig schweigend im Resinbecken. Im Prinzip orientierte sich der Aufbau am Setting der zuletzt erfolgreich gedruckten Ohrsteckern. Nur, der Basisring war jetzt in der Dimension größer (Durchmesser: 36 mm/ 25mm) …

Die Recherche in verschiedenen Foren ergibt, dass der Elegoo Mars 2 (nächste Generation) mit dem Standard-Resin von Elegoo sehr zuverlässig druckt. Mein Problem ist ein spezielles Problem des X5-Resin. Blue Cast empfiehlt inzwischen die Verwendung eines Primers (L-350), der für 46,- EUR / 30 ml zu haben ist. Ich habe den Primer bestellt und werde wohl demnächst berichten, wie es gelaufen ist.

Der Elegoo Mars druckt wieder …

Der nachfolgend abgebildete Druck des „Lampignon-Ohrsteckers“ konnte mit dem Elegoo Mars Pro plan und ohne zusätzliche Stützen mit Blue Cast Wax-Resin X5 gedruckt werden. Die Form ist sozusagen mehr oder weniger 3D-Druck-affin.

Allerdings habe ich, nachdem ich vorher mehrere Mißerfolge beim Druck der Ohrstecker hatte, im Vorfeld verschiedene Maßnahmen umgesetzt, die in den einschlägigen Foren empfohlen werden:

  • Ich habe die Folie des Resintanks mit PTFE-Spray behandelt, was offenbar während des Druckprozesses die Loslösung des Druckobjekts von der Folie erleichtert
  • Die Bauplattform habe ich mit kreisenden Bewegungen auf Schleifpapier (Körnung 400) aufgeraut, um eine bessere Haftung der Druckobjekte zu erreichen
  • Ich habe beim Leveln ein dickeres Papier als Abstandhalter benutzt (ein Thread hatte eine Zugabe von 2/10 mm empfohlen, damit bei der Ablösung des Objekts von der Folie einfacher Luft zwischen Display und Folie einfliessen kann)
  • Blue Cast hat für das x5 Resin folgende Einstellungen für den Elegoo-Mars-Pro veröffentlicht: Layerhight 0.04 / Bottomlayer Count -7n / Exposertime -11sec / Bottom Exposertime -90 sec / Light Off Delay -8 sec / Bottom Light Off Delay – 11 sec / Bottom Lift Distance -5 mm / Lifting Distance – 5 mm / Bottom Lift Speed – 50 mm/min / Lifting Speed 50 mm/min / Retract Speed – 100mm/min . Diese Voreinstellungen habe ich im Slicer (Citubox) eingegeben.

Es hat funktioniert. Ob es auch weiterhin funktioniert, wird die Zukunft zeigen …

#elegoo mars pro # blue cast x5 #einstellungen # haftung #druckbett #wax-resin

Produktfoto “ Hexagon-Ohrstecker „

Tageslicht ist dann doch die beste Empfehlung für ansprechende Produktfotos, zumal es im Frühjahr auch wieder mehr davon gibt! Ich habe hier den Hexagon-Ohrstecker in Simshöhe an einem Nordfenster positioniert- die Kamera quer zur Lichteinfallsrichtung. Damit hat man eine Streiflichtsituation und kann je nach Ausrichtung des Objekts die Kontraste steuern …

Das Foto ist mit dem 60mm-Makro-Objektiv von Nikon aufgenommen.

Es wird besser?

#Produktfoto # Hexagon-Ohrstecker #lepompier-schmuckdesign

Ohrstecker-Rosette in Sternanordnung

Im folgenden Entwurf habe ich versucht, ein „neues“ Konstruktionsprinzip in der Gestaltung der Ohrstecker-Rosette umzusetzen. Frischer Wind für den Kopf! Anstelle der bisherigen ineinander geschachtelten Becherformen treten sternförmig angeordnete Halbkreise, die in offene Y-Formen „aufgelöst“ wurden. Die Software hat dann auch ihre Eigenwilligkeit beigesteuert und die eigentlich angelegten Deck- und Seitenflächen der Y-Formen in der Darstellung unterschlagen. Eine zu komplexe Aufgabe für 32GB Arbeitsspeicher und eine 4GB Grafikkarte?

Das Objekt würde mit geschlossenen Deck- und Seitenflächen wesentlich schwerer und kompakter wirken. Insofern passt es dann doch so ganz gut … lässt sich so aber wahrscheinlich nicht drucken.

Nach ein paar Nächten drüber schlafen kommt mir die Idee, dass die angewendete Technik „Trimmen“ die offenen Seiten verursacht hat. Mit der Anwendung „Boolsche Differenz“ hat man in diesem Fall vermutlich das gewünschte Ergebnis (?)

So, inzwischen hier noch ein vorläufiges Ergebnis mit geschlossenen Seiten und Deckflächen. Das hat jetzt allerdings eine ganz andere Wirkung …

Und noch ein „Lampignon“: jetzt wieder 11-strahlig … ist wohl noch offen, wie das Objekt letztendlich zur Anwendung kommt. Hängt davon ab, wie viel das Objekt am Ende wiegt!

Blütenohrstecker – Konstruktion in Rhino 3d

Die Entwürfe der Blütenohrstecker auf Etsy mache ich in Rhino 3d. Ich beginne nach diversen groben Handskizzen zur Ideenfindung im Vorfeld mit einer 2 D Zeichnung des ersten Layers in Rhino. Nach Umwandlung dieser sog. „Planaren Kurven“ (plane Umrisslinien) in eine Flächendarstellung (Befehl:Planare Kurven) wird die entstandene Fläche anschliessend quasi „tiefgezogen“ und erhält durch Wölbung und Extrusion der Fläche Dreidimensionalität. Das Tiefziehen/Wölben geschieht über die Einblendung der Kontrollpunkte der ausgewählten Fläche über die Taste f10. Die für die Formgebung relevanten inneren Kontrollpunkte werden durch anklicken aktiviert und lotrecht nach unten gezogen. Die Ohrstecker bestehen aus 3-4 solcher ineinandergeschachtelten, gewölbten Layer und einer flachen Basisronde, an die später mal der Stecker angelötet wird.
Aus der fertigen Entwurfsdatei erstellt der 3D-Resin-Drucker ein Wachsmodell, das schliesslich der Giesserei als Grundlage für die Fertigung des metallischen Gussrohlings dient .

Der folgende Screenshot zeigt den Desktop der Workstation vom 27.02.2021 … 

CAD Datei
CAD Screenhot

Die Knickcreole

Diese Art von Creole  ist nicht unbedingt neu, aber ich fand sie immer wieder interessant, wenn ich sie irgendwo gesehen habe. Mich hat jetzt so eine flächige Ausführung interessiert. Die hing dann aber erstmal ziemlich schief am Ohr, weshalb dann verschiedene Modifikationen angesagt waren … zuletzt der Knick (im Vordergrund). Bisher sind das minimalistische Funktionsmodelle, die dann ggfs. noch weiter ausdifferenziert werden können, wenn sie für mich ergonomisch und visuell funktionieren.

Elegoo Mars: Fehlersuche

Nachdem der Drucker inzwischen ein halbes Jahr alt geworden ist, wird es Zeit, noch einmal ein Resume`zu ziehen und die etwas euphorischen Beschreibungen im ersten Blog-Artikel zu relativieren. Punkt eins: Es bleibt dabei, dass die Druckqualität sehr gut ist – wenn der Druck funktioniert hat . Punkt zwei: Der Kleine ist ziemlich sensibel und Zuverlässigkeit ist nicht so ganz sein Ding. Das kann man auch in vielen Internet-Foren nachlesen. Insofern ist er für die pünktliche Abarbeitung von Kundenaufträgen nicht so geeignet. Die Fehlersuche ist zeitaufwendig. Die Foren sind zwar mitunter hilfreich. Dennoch operiert man mehr oder weniger nach Prinzip Trial and Error. Vielleicht wird es mit zunehmender Erfahrung besser.

Das Problem ist in erster Linie die ungenügende Haftung/ bzw. Nicht-Haftung der Druckobjekte auf der Druckplattform. Es kam relativ häufig vor, dass sich die Druckobjekte während des Drucks von der Druckplatte gelöst hatten und in den Resinbehälter fielen. Meistens entstehen dadurch Rückstände auf der Folie des Tankbodens, die sich nur bedingt entfernen lassen. Die Folie wird zunehmend intransparent und furchig und muss irgendwann ausgewechselt werden.

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Die Erhöhung der Bottomlayer-Exposure-Time von 60 auf 80 sec hat in diesem Fall zuletzt geholfen. Aber bisher bleibt es eine Jonglage. Ich reagiere, wenn der Mißstand eingetreten ist – kann ihn aber nicht wirklich ausschliessen…

Fazit: Der Elegoo Mars ist aufgrund Druckqualität für den Druck von Prototypen geeignet. Diese sollten dann aber besser mit konventionellen Mitteln vervielfältigt werden, bis man im Handling des Druckers sicherer geworden ist.

Leichte Blütenohrstecker aus dem 3D-Drucker

Ohrstecker Maiblume in der Hand

Der Elegoo Mars Resin-Drucker hat neue Blüten hervorgebracht. Das Bild oben zeigt den Blütenohrstecker „Maiblume“, der in Rhino 3D entwickelt wurde. Die Blüte hat einen Durchmesser von 13mm und wiegt mit Stecker 1,13 g.

Seit dem Corona-Sommer 2020 setze ich mich wieder in neuer Motivation mit Rhino auseinander. Ja – da ist öfter mal eine „Auseinandersetzung“ angesagt, weil das Programm sehr spezial ist und eine intuitive Arbeitsweise jenseits eines von Mc Neel vorgesehenen Workflows häufiger in Sackgassen endet. Damit ist es für Autodidakten eigentlich eher weniger geeignet. Es gibt aber einige sehr hilfreiche Features für das Entwerfen und Zeichnen von Schmuckformen, die sich lohnen.

Für die Blütenohrstecker konnte ich nun eine Routine entwickeln, die sich bewährt hat. In der Bauart knüpfen sie an meine handwerklich aus Silberblechen montierten Ohrstecker Ra2 und Mo von 20012 an. Die feine quergestreifte Schichtstruktur gibt Auskunft über den digitalen Ursprung der Ohrstecker. Insgesamt umfasst die Reihe zunächst 3 Modelle: „Hexagon„, „Maiblume“ und „Die Kleinen„.

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Arbeitsplatz mit Elegoo Mars