Schmuck und Design : (besonders) relevante Webadressen
Inhalt dieser Einrichtung ist eine subjektive Auswahl von Designer-Adressen. Sie zeigt an, was mich aktuell gerade anspricht und beschäftigt … in jedem Fall aber gute Qualität. Gutes Design vermittelt eine Idee jenseits der ausgetretenen Pfade. Es eröffnet verborgene Räume und steckt an!

Gabriela Lhotakova: Tschechei – Prag
ist die Protagonistin der neuen Lust an einer fast barrock anmutenden Formensprache, die in ihren Ringen zum Ausdruck kommt. Verspielte, fliesende und teils auch amorphe Bereiche gehen ineinander über und vermitteln den Eindruck einer spielerischen Leichtigkeit im Umgang mit dem Medium Wachs. Aus diesen Wachsmodellen entsteht überwiegend Silberschmuck, teils auch mit Perlen versetzt.
Nora Rochel : D-Karlsruhe
Detailreiche Wachsarbeiten mit häufig floral inspirierter Formgebung und hohem Wiedererkennungswert. Viele aneinandergefügte kleine, mit den Fingern geformte Wachsplättchen fügen sich zu üppigen Oberflächenstrukturen und letztlich dann zur großen Gesamtform des Objekts. Manche Objekte erinnern an das Innere von Gesteinsdrusen, andere an die Strukturen von Korallen, Seeanemonen oder auch an Artischocken. Die Faszination entzündet sich mehr oder weniger am verschwenderischen Reichtum der Details.
Florale Designs von Nora Rochel

Ute Kolar : Italien – Viterbo
das sind leichte , deailreiche und voluminöse Schmuckformen . Die Vorbilder kommen aus der Natur: Blütendolden, Blüten, schuppige Strukturen, Verzweigungen, Blattformen werden über Anwendung handwerklicher Techniken in Metall ausgeformt, abstrahiert und in mannigfaltigen Aditionen arrangiert. Viele kleine Einzelheiten formen sich zu einem reichen großen Ganzen …
Julika Hartz : Hamburg
In ihrem Projekt „This is not the Time“ (2025) werden Schmuckobjekte aus Silber zum Träger von handschriftlich verfassten Reflektionen und Botschaften über die „Tendenz der Menschheit zur Entfremdung voneinander und von der Welt“. Die Entscheidung für die Handschrift ist formal gesehen eine Entscheidung für die Rückkehr zum Subjekt, ein Bekenntnis zur Menschlichkeit und eine Neubewertung des Unperfekten.
Schmuckdesign von Julika Hartz
Susanne Högner : D-Karlsruhe
Die Karlsruher Designerin Susanne Högner entwirft und fertigt „individuellen zeitgenössischen Schmuck mit fließend-weichen, plastischen Formen, einzeln handgefertigt in verschiedenen Techniken“. Die Website offenbart einen umfangreichen, geordneten und vielseitigen Fundus an wirklich sehenswerten Schmuckobjekten. Die Materialien sind klassisch: Gold, Silber und Perlen – die Formgebung überzeugt durch ausgeprägte Kreativität und Klarheit.
Schmuckobjekte von Susanne Högner
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