Kleine Entwicklunggeschichte der Label-Anhänger

Das Thema Anhänger ist tief in meiner persönlichen Geschichte verwurzelt und emotional besetzt. Es hat eine Wichtigkeit, die sich schwer mit Marktgerechtigkeit in Einklang bringen lässt. Die Bezüge liegen weit zurück in den 1970er Jahren. Etsy stuft die Nachfrage für das Keyword „Schmuckanhänger“ als „sehr gering“ ein. Auch auf Instagram war die Ressonanz bisher eher mässig. Das konnte meine Lust an diesem Thema offensichtlich nicht bremsen.

Die Grundidee war, originäre Schmuckanhänger als Basis für Laser-Gravurenzu entwickeln. Ausgangspunkt war die Formensprache eines Eierbechers aus gebogenem Sperrholz, den ich für ein Event des Zirkuskindergartens entworfen hatte. Die Papier-Schablone hängt bei mir immer noch an der Pinnwand. Irgendwann habe ich ihr Potential als formale Grundlage für Schmuckanhänger gesehen. Sie erfüllte im Ansatz den Anspruch einer zeitgemässen und aktuellen Formensprache, wie ich sie mir vorstelle: mit wenigen, kalkuliert gesetzten Elementen in der Fläche Spannung aufzubauen. Im besten Fall entsteht auf diese Weise innerhalb der Form auch eine ganzheitliche Bewegung und Rhythmus oder eine formale Geschlossenheit und Kohärenz. Diese Sichtweise hat ihre Wurzeln in der Bildenden Kunst.

Seit März 2025 sind in relativ systematischer Vorgehensweise viele Variationen von Anhängern in unterschiedlichen Größen entstanden. Die waren zunächst flach, später auch durch Treiben mit dem Schonhammer in eigens hergestellte Holzformen teilweise aufgewölbt. Im Wesentlichen haben sich 5 Grundtypen herausgebildet: „Pin“, „Le Triangle“, die „Kleine Glocke“, „Le Cocon“ und „Scraper“.

Fortsetzung folgt

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